Adresse

Königsberger Str. 1
63667 Nidda – Ortsteil Harb

Tel: 06043 96 37 0

Unterstüzungsangebot

Unterstüzungsangebot

Individuelle Basisversorgung

Hierzu zählen insbesondere Hilfen entsprechend der individuellen Förderplanung bei:

  • Ernährung
  • Körperpflege (Grundbedarf an Körperpflegemitteln wird zur Verfügung gestellt.)
  • Persönliche Hygiene/Toilettenbenutzung
  • Aufstehen/zu Bett gehen
  • Zu Bett bringen mit individueller Betreuung
  • Überwachung der Nachtruhe, Einüben eines Tag-/Nachtrhythmus
  • Baden/Duschen
  • Anziehen/Ausziehen

Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben

altersentsprechende Angebote zur:

  • Gestaltung freier Zeit/Eigenbeschäftigung
  • Unterstützung und Angebote zur altersgemäßen Wahrnehmung von Mitsprache und Mitwirkungsrechten (Partizipation)
  • Teilnahme an altersentsprechenden Freizeitangeboten. Die Einrichtung unterstützt bzw. gestaltet die Durchführung individueller und gemeinschaftlicher Feste und Feiern
  • Zugang zu kulturellen Veranstaltungen: Die Einrichtung gibt Hilfen/Unterstützung zur Teilnahme an religiösen, gesellschaftspolitischen, sportlichen Veranstaltungen; betreibt und unterstützt die Eingliederung in örtliche Vereine bei der Entwicklung und Verfolgung eigener Interessen.
  • Teilnahme an Ferienfreizeiten
  • Begegnung mit sozialen Gruppen/fremden Personen: Erschließen außerhäuslicher Lebensbereiche
  • Gewährleistung des Schulbesuches und der nachschulischen Hausaufgabenbetreuung
  • umfassenden Unterstützung bei der beruflichen Ausbildung und Orientierung
  • Erlernen des sachgerechten Umgangs mit sozialen Medien

Kommunikation und Orientierung

Kompensation von Sinnesbeeinträchtigungen (Wahrnehmungsförderung, Mobilitätstraining, Hilfsmittel wie Brille und Hörgeräte, etc.)

  • Zeitliche Orientierung
  • Räumliche Orientierung
  • Mobilitätstraining und Unterstützung bei der Nutzung der regionalen Infrastruktur (z.B. Hilfen und Training bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel)
  • Sprach(heilpädagogische) Betreuung: Anbahnung und Ausbau kommunikativer Möglichkeiten
  • Zur Förderung der Kommunikation werden Mittel der Unterstützten Kommunikation sowie das TEACCH-Konzept herangezogen

Gestaltung sozialer Beziehungen

sozialpädagogische-, psychologische Förderung auf der Grundlage eines individuellen Förderplans:

  • im unmittelbaren Nahbereich
  • zu Bezugspersonen
  • zu Angehörigen
  • in Freundschaften/Partnerschaften
  • Unterstützung bei der Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Abstimmung mit den von der Einrichtung besuchten öffentlichen Förderschulen, Jugendämtern, Eltern…
  • Förderung von Kontakten zu Freund/innen außerhalb der Einrichtung
  • externe gemeinschaftliche Interessenwahrnehmung, …
  • Umgang mit persönlichem und fremdem Eigentum
  • Wahrnehmen, erkennen und respektieren von Grenzen
  • altersgerechter Umgang mit Sexualität

Alltägliche Lebensführung

(je nach individueller Fähigkeit) Anleitung und Hilfestellung bzw. Übernahme, insbesondere bei folgenden Tätigkeiten:

  • Einkaufen
  • Zubereitung von Zwischenmahlzeiten
  • Zubereitung von Hauptmahlzeiten
  • Wäschepflege
  • Ordnung im eigenen Bereich
  • Taschengeld verwalten
  • Regeln von finanziellen und (sozial-)rechtlichen Angelegenheiten, ggf. in Vertretung für die Personensorgeberechtigten
  • Hilfestellung bei Angelegenheiten des täglichen Lebens (z. B. Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel)

Gesundheitsförderung und –erhaltung

insbesondere:

  • Ausführen ärztlicher oder therapeutischer Verordnungen: (z. B. Medikamentengabe, einfache Apparateanwendung, z. B. Inhalationsgeräte)
  • Hilfen zum Umgang mit Hilfsmitteln sowie deren Beschaffung, Pflege & Instandhaltung
  • Absprache und Durchführung von Arzt- und Behandlungsterminen u.a.
  • Wahrnehmen regelmäßiger Kontrollen im Klinikum Gießen-Marburg Abteilung, Neuropädiatrie, Kinder-/Jugendpsychiatrie oder örtlichen Fachärzten, …
  • Beobachtung und Überwachung des Gesundheitszustandes z. B. Überwachung bei Anfallsleiden, Gewichtsproblemen, chron. Erkrankungen, zahnärztliche Behandlung und
  • Prophylaxe, spezifische motorische Einschränkungen.
  • Gesundheitsfördernder Lebensstil z. B. planvolle Ernährungserziehung, Umgang mit Alkohol/Nikotin/ Süßigkeiten, Zahnprophylaxe, Hygiene, Bekleidung …
  • Bewegungsangebote zur Erhaltung und Verbesserung des Gesundheitszustandes